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VFL ll mit Licht und Schatten

Mit nur 6 Kämpfern fuhr das Zweite Riesaer Judoteam zum Kampftag nach Chemnitz. Das Minimalziel war, trotz Nichtbesetzungen der 60 kg Gewichtsklasse, ein Sieg aus den beiden bevorstehenden Mannschaftskämpfen mitzunehmen. 
Kampf eins gegen den favorisierten RBS Leipzig war dann ein enges Duell mit einer am Ende unglücklichen 2:5 Niederlage. Die beiden Punkte für Riesa holten Stefan Fricke (-66 kg) sowie Teamkäpt’n Paul Starke (-90). Florian Sorgatz (-73) kämpfte 3/4 seines Kampfes dominant, verlor jedoch wenige Sekunden vor Schluss seine Linie, welches sein Kontrahent für die entscheidende Wertung ausnutzen konnte. Ebenso unnötig kassierte Christian Schöne eine Niederlage gegen den durchaus schlagbaren Leipziger 81er. Max Wiegand musste sich mit zwei umstrittenen Wertungen seinem Widersacher -100 kg geschlagen geben. Im Superschwergewicht war gegen Ex-Bundesliga- und Nationalmannschaftskämpfer Fabian Hubert nichts zu holen. 
Im zweiten Kampf gegen die Reserve des gastgebendem CPSV sollte nun der angestrebte Erfolg errungen werden. Nachdem Florian Sorgatz, diesmal-81 kg aufgestellt, seinem Gegner unterlegen war, sorgten in den vier darauffolgenden Kämpfen Paul Starke (+100), Max Wiegand (-90), Stefan Fricke (-66) und Martin Dreyer (-73) für den vorrentscheidenden 4:1 Zwischenstand. Den Sieg zum 5:2 Entstand für den VFL fuhr dann Christian Schöne (-100) ein. Kurz vor Ultimo egalisierte er seinen Rückstand und siegte noch in der regulären Kampfzeit im Boden. 
Nach der Hälfte der Saison rangiert der VFL Riesa II nun auf Platz 3 der höchsten sächsischen Liga im Judo. Ob das angestrebte Saisonziel, eine Medaille, auch 2019 zu erreichen ist, liegt ganz allein am Willen des Teams und an der Einsatzbereitschaft jedes Einzelnen, den Judosport in seiner Prioritätenliste eine Stelle nach vorn zu verschieben. 
Ein Dank an das “Sixpack”, welches dies am Samstag anpackte!